手を結ぶ – „Hand in Hand“ Zum Wohle der Patient:innen
Je 2 Preise für Initiativen in der Kardiologie & Onkologie
4 x 7.000 € Preisgeld

Der Award – Die Idee der Preisverleihung

Zusammenhalt und Miteinander sind in der japanischen Kultur zentrale Pfeiler der Gesellschaft. Als Unternehmen mit japanischen Wurzeln ist es uns eine Herzensangelegenheit, mit unserer Forschung und unserem Wissen neue Therapiestandards zu entwickeln, um Patient:innen ein längeres und besseres Leben zu ermöglichen. Dafür vernetzen wir Menschen und fördern die Zusammenarbeit.

Mit dem O-Mamori Award möchten wir deshalb Menschen oder Organisationen auszeichnen, die sich mit innovativen und kreativen Projekten für eine Verbesserung der Versorgung, der Lebensqualität und/oder der Alltagsbewältigung von Patient:innen einsetzen oder die Prävention und Aufklärung unterstützen.

Ob für Gesundheit, Glück, sichere Reisen oder Erfolg bei Prüfungen – die O-Mamoris begleiten die japanische Kultur seit vielen Jahrhunderten als ständige Talismane im Alltag.

Die traditionellen japanischen Glücksbringer O-Mamori sind kleine Stoffbeutel, die den Träger:innen Schutz und Sicherheit gewähren sollen. Unser O-Mamori verkörpert Gesundheit, Fürsorge und den Wert von Gemeinschaft. Deshalb vergeben wir den O-Mamori Award als Anerkennung für Initiativen, die die Gesundheitsversorgung stärken und das Wohlbefinden der Patient:innen unterstützen.

Die Gewinner – Herzlichen Glückwunsch an die Preisträger 2024!

Wir bedanken uns recht herzlich bei allen Bewerber:innen für die Vielzahl der eingereichten Projekte. Jede einzelne Bewerbung war ein beeindruckender Beweis für das Engagement und Herzblut all jener, die durch ihre Initiativen das Leben von Patient:innen und ihrer Angehörigen verbessern. All den Menschen hinter diesen Initiativen gebührt unsere Wertschätzung und unser Respekt.

Nachfolgend möchten wir Ihnen die von unserer Jury ausgewählten Preisträger:innen in den Kategorien Kardiologie und Onkologie präsentieren, die mit dem O-Mamori Award geehrt wurden:

Das Familienhörbuch – Gewinner in der Kategorie Onkologie

Judith Grümmer, die Gründerin der Familienhörbuch gGmbH, hat als Hörfunkjournalistin die Entwicklung der Palliativmedizin seit den Achtzigerjahren begleitet und erkannt, wie wichtig es für Menschen am Ende ihres Lebens ist, eine bleibende Erinnerung zu hinterlassen. Aus dieser Erfahrung heraus entstanden ab 2017 die Familienhörbücher, die von vielen Betroffenen als „Schatzkästchen“ bezeichnet werden.

Heute ermöglicht ein engagiertes und professionelles Team es unheilbar erkrankten Eltern, ihre Geschichten aufzunehmen und so für ihre minderjährigen Kinder und ihre Familie zu bewahren. Dieses kostbare Vermächtnis hilft den Kindern später, den Verlust eines Elternteils zu verarbeiten und Trost in den liebevollen Erinnerungen zu finden.

468 Teilnehmer:innen wurden bereits aufgenommen und 622 Kinder mit einem Familienhörbuch begleitet.

Weitere Informationen zum Familienhörbuch finden Sie unter: www.familienhoerbuch.de

Rexrodt von Fircks Stiftung – Gewinner in der Kategorie Onkologie

Die Rexrodt von Fircks Stiftung steht krebskranken Müttern und ihren Kindern mit umfassender Unterstützung zur Seite und bietet ihnen in schweren Zeiten durch spezielle Reha- und Kurmaßnahmen einen Lichtblick und eine „Auszeit“. Gegründet von Annette Rexrodt von Fircks, die selbst 1998 an Brustkrebs erkrankte und dieses Jahr leider daran verstorben ist, engagiert sich ein leidenschaftliches Team mit Herz und Hingabe für Mütter, deren minderjährige Kinder und ihre Partner:innen.

Um diese wertvolle Unterstützung konkret umzusetzen, hat die Stiftung seit 2006 in speziellen Kliniken an der Ost- und Nordsee sowie in Süddeutschland rund 13.000 Familien individuelle Hilfe geboten. Die Programme bieten spezielle ganzheitliche Rehabilitations- und Kurmaßnahmen für krebskranke Mütter sowie eine Begleitung durch Psycholog:innen und Pädagog:innen für ihre Kinder.

Mit diesen Maßnahmen hilft die Stiftung dem gesamten Familiensystem, den physischen und psychischen Ausnahmezustand besser durchzustehen.
Unter www.rvfs.de erhalten Sie weitere Einblicke in die Arbeit der Rexrodt von Fircks Stiftung.

Herzklopfen e.V. – Gewinner in der Kategorie Kardiologie

Die Elterninitiative „Herzklopfen e.V.“ unterstützt Menschen mit angeborenen Herzfehlern und ihre Familien, um sie auf ihrem Weg voller Ungewissheiten, medizinischer Herausforderungen und Ängste zu begleiten.

Dabei bieten selbst betroffene Eltern in enger Zusammenarbeit mit der Klinik für Angeborene Herzfehler in Freiburg anderen Betroffenen umfassende Hilfe an und stehen ihnen bei der Bewältigung der Erkrankung zur Seite.

Die Initiative bietet vielfältige Angebote wie seelsorgerische Begleitung, Musiktherapie und Resilienztraining an. Seit 2019 betreibt der Verein eine Geschäftsstelle und eine Elternwohnung in Kliniknähe, um Familien im Klinikalltag zu unterstützen. Bisher wurden 105 Familien betreut.

Mehr über die Elterninitiative erfahren Sie unter www.herzklopfen-ev.de.

Herz ohne Stress – Gewinner in der Kategorie Kardiologie

“Herz ohne Stress” ist ein gemeinnütziger Verein, der sich für seelisch belastete Herzpatient:innen einsetzt. Schon im Jahr 2012 erkannte Helmut Bundschuh die Gefahr psychischer Belastung für herzkranke Patient:innen und die damit verbundene, dringende Notwendigkeit, ihnen Unterstützung im Umgang mit Ungewissheiten, Sorgen und anderen Stressfaktoren anzubieten. Seitdem hat der von ihm gegründete und geführte Verein bundesweit Selbsthilfegruppen initiiert und umfassende Aufklärung durch digitale und gedruckte Medien betrieben. Zudem wird durch praxisnahe Seminare und Workshops Wissen vermittelt und die Inklusion von Patient:innen mit komplexen gesundheitlichen Herausforderungen, sowie sozial Benachteiligten gefördert.

„Herz ohne Stress“ arbeitet eng mit Universitäten und Forschungs­einrichtungen zusammen, um die neuesten Erkenntnisse aus der Psychokardiologie direkt in die praktische Unterstützung zu übertragen.

Dank eines engagierten Teams und einer klaren Vision ist es gelungen, sich zu einem unverzichtbaren Akteur in der Prävention und Selbsthilfearbeit zu entwickeln. Der Verein hat es geschafft, die Psychokardiologie in der Gesellschaft zu verankern und somit das Leben vieler Herzpatient:innen mit psychischen Co-Morbiditäten nachhaltig zu verbessern.

Weitere Informationen zu dieser Initiative finden Sie unter: www.herz-ohne-stress.de

Die Kriterien – Wie waren die Teilnahmebedingungen?

Die Preise wurden in den Bereichen Kardiologie und Onkologie vergeben. Bewerben konnten sich Patientenorganisationen und Selbsthilfegruppen, Netzwerke und engagierte Menschen, die mit ihren innovativen und kreativen Projekten Patient:innen mit kardiologischen und onkologischen Erkrankungen unterstützen und diese in den Mittelpunkt ihrer Bestrebungen stellen. Die Unterstützung kann vielfältige Formen annehmen und entsprechend als rein analoge, digitale oder hybride Projekte umgesetzt werden.

Update zu den Preiskategorien

Da uns viele Initiativen erreicht haben, die aufgrund ihres hybriden Charakters nicht eindeutig der Kategorie “digitale Projekte” oder „analoge Projekte“ zugeordnet werden können, haben wir uns dafür entschieden, die vier Preise auf folgende Kategorien aufzuteilen: zwei Preise für Projekte im Bereich Kardiologie (analog/digital/hybrid) und zwei Preise im Bereich Onkologie (analog/digital/hybrid).

Die folgenden Kriterien wurden von der Jury zur Bewertung der eingereichten Projekte herangezogen:

1

Innovation und Kreativität

Ist das Projekt neuartig und besonders originell? Innovative Ansätze, die neue Wege einschlagen, können hier besonders hervorstechen.

2

Zielgruppen­orientierung

Erfüllt das Projekt Bedürfnisse und Anforderungen von Patient:innen und stehen diese im Mittelpunkt? Eine klare Ausrichtung auf die Zielgruppe ist hier entscheidend.

3

Reichweite, Diversität, Barrierefreiheit

Wen erreicht das Projekt? In die Bewertung gehen eine leichte Zugänglichkeit, die Ansprache einer breiten Zielgruppe und die Integration technisch weniger versierter oder benachteiligter Patientengruppen ein.

4

Nachweisliche Effektivität

Funktioniert das Projekt in der Praxis? Besonders berücksichtigt werden Belege und Feedback zur Wirksamkeit.

5

Nachhaltigkeit und Skalierbarkeit

Hat das Projekt einen langfristigen Nutzen? Projekte, die sich nachhaltig auf die Versorgung von Patient:innen auswirken oder als Modell für andere Organisationen dienen, werden hier besonders geschätzt.

6

Kooperation und Partnerschaften

Fördert das Projekt die interdisziplinäre Zusammenarbeit oder die Möglichkeit zum Austausch? Kooperationen mit anderen Organisationen, Fachleuten oder gemeinnützigen Gruppen können sich positiv auf die Versorgung und damit die Bewertung auswirken.

Die Bewertung der Projekte erfolgte auf Basis eines Punktesystems. Pro Bewertungskriterium hatte jedes Jurymitglied die Möglichkeit, 0–5 Punkte für das Projekt zu vergeben. Aus der Gesamtsumme ergab sich die abschließende Platzierung.

Die Preisverleihung - Ein bewegender Abend voller Emotionen und Anerkennung

Am 26. April 2024 fand in Berlin die erstmalige Verleihung des O-Mamori Awards statt – eine Veranstaltung, die den vielen außergewöhnlichen Projekten und Initiativen, die sich für die Unterstützung von Patient:innen mit kardiologischen und onkologischen Erkrankungen einsetzen, gewidmet war.

Wir sind stolz darauf, nicht nur unser Ziel der Ehrung vieler engagierter Menschen erreicht, sondern mit diesem Abend auch eine Plattform für den interdisziplinären Austausch geboten zu haben, die eifrig genutzt wurde.

Die Atmosphäre war von Beginn an geprägt von einer Mischung aus Vorfreude und Neugierde. Der Empfang und die Poster-Ausstellung, die die verschiedenen Bewerberprojekte präsentierte, boten eine hervorragende Gelegenheit zum gegenseitigen Kennenlernen. Die Veranstaltungs-teilnehmer:innen kamen in intensiven Gesprächen miteinander in Kontakt und tauschten Erfahrungen aus. Es war deutlich zu spüren, dass das gemeinsame Ziel, das Wohl der Patient:innen zu verbessern, eine starke Verbindung schuf.

Die anschließende Preisverleihung war der emotionale Höhepunkt des Abends. Sehr einfühlsam moderiert durch Tanja Bülter, die seit 2020 selbst von Brustkrebs betroffen ist, war es ein großer Moment der Verbundenheit für eine gemeinsame Sache. So stehen die 4 prämierten Organisationen letztendlich für alle Projekte, die alle mit selbstlosem Engagement und Herzblut Patient:innen und Angehörige unterstützen. „Gewinner sind eigentlich alle, Verlierer gibt es nicht“, um die Worte von Tanja Bülter zu zitieren. Die vier Gewinner-Projekte aus den Bereichen Kardiologie und Onkologie wurden mit großem Applaus und sichtlicher Rührung ausgezeichnet. Zudem war es beeindruckend retrospektiv zu sehen, wie harmonisch und mit welcher Begeisterung die Juror:innen ihre Entscheidungen trafen, obwohl sie aus so verschiedenen Bereichen kamen.

Der Zusammenhalt und das gegenseitige Verständnis, das an diesem Abend spürbar war, sind unbezahlbare Werte, die weit über die Preisverleihung hinauswirken werden.

Die Verleihung des O-Mamori Awards war nicht nur ein Abend der Anerkennung und des Dankes, sondern auch ein Beweis dafür, wie viel erreicht werden kann, wenn Menschen gemeinsam für eine gute Sache eintreten.

Ein riesengroßes Dankeschön an Sie alle! Es war uns eine Ehre und eine große Freude, so viele außergewöhnliche und engagierte Menschen kennengelernt zu haben und wir freuen uns auf einen weiteren Austausch, wenn Sie mögen.

Unsere Fotogalerie zeigt Ihnen ausgewählte Höhepunkte des Abends. Eine erweiterte Bildergalerie finden Sie im Mitgliederbereich. Wir wünschen viel Freude beim Ansehen und Stöbern.

Zum Mitgliederbereich

Die Jury – Fachkundig und unabhängig

Unsere unabhängige Jury setzt sich aus Expert:innen verschiedener Fachbereiche zusammen. Diese vielseitige Expertise aus den Bereichen der klinischen Versorgung, Pflege, Patientenvertretung und Versicherungsträger gewährleistet nicht nur fachkundige Entscheidungen, sondern auch einen empathischen Blick für die Bedürfnisse der Patient:innen. Die Jury widmet sich eingehend den vorgelegten Projekten und gibt abschließend eine gemeinsame Bewertung auf Basis eines 5-Punkte-Systems ab. Daiichi Sankyo hat keinen Einfluss auf die Auswahl der Preisträger:innen. Für mehr Informationen zu den Jurymitgliedern klicken Sie auf die Bilder.

Katharina Bauer

Ehem. Stabhochspringerin, mit Defibrillator, Autorin

Ich fühle mich sehr geehrt, Teil der Jury des O-Mamori Awards zu sein. Als Herzpatientin weiß ich aus eigener Erfahrung wie wichtig es ist, über seine Erkrankung zu reden und sich mit anderen Menschen auszutauschen. Ein gemeinsames Schicksal schweißt zusammen, spendet Kraft, Trost und schafft Verständnis. Zudem ist es wichtig Ängste zu lindern, eine offene authentische Kommunikation zu leisten und gezielt mit mentalen Herausforderungen umzugehen. Projekte, die solche Ziele verfolgen, benötigen finanzielle Unterstützung für die Umsetzung ihrer Ideen. Der O-Mamori Award schafft diese Plattform, indem wichtige Projekte unterstützt und in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt werden. Deshalb freue ich mich, Teil dieser Aufklärungskampagne zu sein.

Detlef Böhler

Leiter Arzneimittel, BARMER Krankenkasse

Die Indikationsbereiche der Herz-Kreislauferkrankungen und Krebs nehmen in meinem beruflichen Alltag eine große Rolle ein. Bei allen Fragestellungen stehen neben den ökonomischen Aspekten insbesondere die Auswirkungen auf die Patientenversorgung und die Lebensqualität im Vordergrund. Daher freue ich mich auf meine Mitarbeit in der Jury und auf das Kennenlernen vieler spannender Projekte.

Prof. Dr. Ulf Landmesser

Kardiologe, Charité – Universitätsmedizin Berlin

Als Kardiologe und DGK-Fachgesellschaftsvertreter ist es mir eine Ehre, als Jurymitglied an diesem Patientenpreis im Bereich Kardiologie und Onkologie mitzuwirken. Diese einzigartige Gelegenheit ermöglicht es, kreative Projekte und Ideen zu würdigen, die das Wohlbefinden von Patienten in den Fokus rücken. Die Auszeichnung solcher Initiativen fördert nicht nur die Qualität der Patientenversorgung, sondern betont auch die Notwendigkeit von ganzheitlichen Ansätzen. Es ist mir daher eine Freude, diese Möglichkeit zu nutzen, um aktiv zur Entwicklung patientenzentrierter Strategien beizutragen und das Engagement der vielen ehrenamtlich-tätigen Menschen in Patientenorganisationen und -vereinen zu würdigen.

Birte Schlinkmeier

Breast und Pelvic Care Nurse, Onkologische Rehaklinik Bad Oexen

Ich bin so dankbar als Jurymitglied für diese tolle Auszeichnung mitwirken zu dürfen. Da ich schon so viele Jahre in der Pflege arbeite und selbst besondere Projekte ins Leben gerufen habe, weiß ich, wie wichtig Personen sind, die sich Gedanken machen, um den erkrankten Menschen zu helfen. Personen, die aktiv diese Ideen umsetzen und ihr ganzes Herzblut in die Umsetzung stecken. Leider fehlt es oft an Anerkennung, Aufmerksamkeit und Dankbarkeit für alle diese Ideen und Projekte und ohne die vielen, zumeist ehrenamtlichen Initiativen, wäre eine gute Versorgung in Deutschland kaum aufrecht zu erhalten. Umso mehr müssen solche Projekte viel mehr Anerkennung bekommen.

Nicole Staudinger

Bestsellerautorin und Kommunikations-Trainerin, ehem. Brustkrebspatientin

Ich finde die Haltung ‚Jede(r) macht das, was er oder sie kann‘ bewunderns- und erstrebenswert. Besonders in einer so schweren Zeit, die eine Krebsdiagnose mit sich bringt, kommt Betroffenen diese Haltung zugute. Denn die Möglichkeiten zu helfen, können ganz unterschiedlicher Natur sein. In den letzten Jahren habe ich über meine Arbeit unzählige Patienten-Organisationen und Selbsthilfegruppen kennengelernt. Sie alle helfen auf ihre Art und Weise und ich picke mir als Patientin das raus, was ich brauche. Diese Organisationen bekommen für gewöhnlich weder Geld noch Bühne oder Applaus. Daher ist es mir eine große Ehre, Teil der Jury für diesen außergewöhnlichen Preis zu sein.

Prof. Dr. Marc Thill

Gyn-Onkologe Agaplesion Markus Krankenhaus Frankfurt

Als gynäkologischer Onkologe engagiere ich mich als Jurymitglied für den O-Mamori Award, da diese Auszeichnung die Bedeutung von Initiativen für Krebspatienten hervorhebt. Solche Initiativen sind essenziell für ganzheitliche Betreuung, Therapieerfolg und verbesserte Lebensqualität. Die Auszeichnung würdigt nicht nur herausragende Bemühungen, sondern inspiriert auch zu neuen Ansätzen im Umgang mit Krebserkrankungen. Als Jurymitglied trage ich dazu bei, diesen Einsatz zu honorieren und die Öffentlichkeit für die bedeutsame Rolle von Patienteninitiativen zu sensibilisieren.

Michael Wirtz

Vorstandsmitglied AdipositasHilfe Deutschland e.V., Patientenvertreter im G-BA

In den letzten Jahren sind uns viele Ideen und Formate begegnet rund um die Themen "Patient Engagement" und "Gesundheitskompetenz“. Selbsthilfegruppen und Patientenorganisationen, oft ehrenamtlich mit begrenzten Ressourcen, setzen hierbei direkt an den Bedürfnissen und Problemen ihrer Zielgruppen an. Die Projekte fördern das Verständnis für Erkrankungen und stärken den Gemeinschaftssinn unter Betroffenen. Als selbst Betroffener und Vertreter einer Patientenorganisation weiß ich, wie herausfordernd es ist, Ideen mit begrenzten Mitteln zu realisieren. Der Patientenpreis bietet daher eine wertvolle Unterstützung und Anerkennung für diese Arbeit. Es ist mir eine Ehre, in der Jury mitzuwirken.

Schirm­herrschaft – Mit herzlicher Unter­stützung von

Über uns – Daiichi Sankyo

Daiichi Sankyo ist ein globales Pharmaunternehmen mit Geschäftssitz in Tokio, das weltweit in mehr als 20 Ländern mit rund 17.000 Mitarbeitern vertreten ist. Mit über 100 Jahren wissenschaftlicher Expertise entwickelt Daiichi Sankyo innovative Medikamente für Menschen mit Krebs, Herz-Kreislauf- und anderen Erkrankungen, für die es bisher nur unzureichende oder keine Behandlungsmöglichkeiten gibt. In Europa gehen die Wurzeln des Unternehmens zurück in die 80er Jahre, im Jahr 2006 erfolgte die Fusion der beiden Firmen Daiichi und Sankyo. Die europäische Hauptzentrale befindet sich heute in München und die Produktionsstätte in Pfaffenhofen. Daiichi Sankyo ist mit 2.000 Mitarbeiter:innen in 13 Ländern Europas vertreten, unsere Produkte sind in fast allen europäischen Märkten sowie in über 50 Ländern außerhalb der EU verfügbar.

Unser Engagement in der Kardiologie –

We care for every heartbeat

Jeden Tag etwas im Leben von Menschen mit kardiovaskulären Erkrankungen bewegen - das ist unsere treibende Kraft. Bei allem, was wir tun, steht immer das Wohl und die Lebensqualität unserer Patient:innen im Mittelpunkt. Wir sind überzeugt, dass nur durch Engagement und Verständnis für die Bedürfnisse der Patient:innen innovative Therapien entwickelt werden können, um nachhaltig etwas im Leben zu bewirken. Die Kampagne „We care for every heartbeat“ betont die Wichtigkeit kostbarer Momente im Leben und ist Ausdruck unserer Verpflichtung gegenüber unseren Patient:innen, wirksame und sichere Therapien zu entwickeln. Seit 2002 haben unsere kardiovaskulären Medikamente dazu beigetragen, die Therapieerfolge von über 40 Mio. Patient:innen in ganz Europa zu verbessern.. Unser aktuelles Portfolio umfasst innovative Produkte zur Behandlung von Vorhofflimmern, Hypertonie und thrombotischen Erkrankungen.

Unser Engagement in der Onkologie –

Gemeinsam im Dienst der Patient:innen. Gemeinsam im Dienst der Menschen, die ihnen zur Seite stehen.

Jede Krebserkrankung ist eine Erfahrung, die sehr komplex und manchmal schwer nachvollziehbar ist. Wir wissen, dass Krebspatient:innen auch Mütter oder Väter sind, die ihre Kinder lächeln sehen wollen. Töchter und Söhne, die sich danach sehnen, ihre Liebsten zu umarmen. Mit diesem Wissen betreiben wir unsere Forschung, um eine weitere herzliche Umarmung und ein weiteres Lächeln zu ermöglichen – denn wir wissen, wieviel das bedeutet. Daiichi Sankyo engagiert sich intensiv in der Onkologie, angetrieben von der Überzeugung, dass eine Krebsdiagnose nicht das Ende dieser Momente für Menschen mit Krebs bedeuten sollte. Mit einem Portfolio echter Innovationen, das auf unserer Forschung im Bereich Biologika und Medizinischer Chemie basiert, setzt Daiichi Sankyo auf die Antikörper-Wirkstoff-Konjugat-Technologie. Durch die Zusammenarbeit mit führenden Partnern wollen wir wissenschaftliche Erkenntnisse für neue Behandlungsmethoden effektiv nutzen, um so unseren Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung der Gesellschaft zu leisten.